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Der östlichste Landkreis, der Landkreis Schwäbisch Hall ist mit 1.484 km² der flächenmäßig größte Landkreis der Region. Er entspricht
voll der demographischen und ökonomischen Dynamik der Region
Heilbronn-Franken, wenn er auch mit seinen 188.694 Einwohnern
(Stand 31.12.2009) zu den dünnbesiedelten Räumen zu zählen ist.
Der Strukturwandel von einem eher landwirtschaftlich bestimmten
Gebiet zur Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft, ist weitestgehend
bewältigt. Dennoch prägt auch heute noch die Landwirtschaft
das Gesicht der Landschaft der Haller und Hohenloher Ebene bis
zu den südlich anschließenden waldreichen Keuperberge.
Exemplarisch sei auf die Bedeutung der intensiven Viehwirtschaft
verwiesen. Spätestens durch die Weltausstellung EXPO 2000
ist beispielsweise das schwäbisch-hällische Landschwein
als regionales Produkt bundesweit bekannt geworden.
Der gewichtigste Wirtschaftsbereich ist mit fast 60%
der Erwerbstätigen der Dienstleistungssektor, zu dem eine
bedeutende Bausparkasse zu zählen ist, gefolgt vom produzierenden
Bereich, der schwerpunktmäßig auf den Maschinenbau,
die Holz- und Bauindustrie ausgerichtet ist. Die vielfältige
Branchenstruktur und die besondere Entwicklung einzelner Betriebe
sicherten ein hohes Beschäftigungsniveau.
Dank der territorialgeschichtlichen Vergangenheit sind zahlreiche
Kulturdenkmale, beispielsweise in der früheren freien Reichsstadt
Schwäbisch Hall und in den Residenzen der Hohenloher und
Limpurger, wie in Langenburg, Kirchberg a.d.Jagst, Schrozberg-Bartenstein,
Gaildorf oder Obersontheim erhalten, die wertvolle Teile der
Kulturlandschaft sind und die Attraktivität des Raumes erhöhen.
Strukturell haben die beiden Mittelzentren Schwäbisch Hall
und Crailsheim ihre Position festigen und ausbauen können.
Schwäbisch Hall im engen Kochertal mit 36.799 Einwohnern
fungiert als Verwaltungs-, Arbeitsplatz, Gesundheits- und Einzelhandelszentrum,
das gleichzeitig ein breites Kulturangebot, insbesondere im Theater-
und Museumsbereich bietet, seit 2001 beherbergt die Stadt auch
eine private Fachhochschule. Im Jagsttal konnte der frühere
Eisenbahnknoten Crailsheim nicht nur seine Einwohnerzahl auf 33.043
Einwohner steigern, sondern vor allem seine Arbeitsplatz- und
Einzelhandelszentralität deutlich erhöhen. Zusammen
mit einigen Nachbargemeinden bilden Schwäbisch Hall und Crailsheim
heute einen vitalen Verdichtungsbereich im ländlichen Raum.
Der Landkreis Schwäbisch Hall präsentiert sich als
stabiler, bodenständiger und wettbewerbsfähiger Standort.
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