Hohenlohekreis -
Modern und jung mit aufstrebenden Mittelzentren

 
     
     
 

Der Hohenlohekreis mit derzeit 109.028 Einwohnern (Stand 31.12.2009) erwies sich im vergangenen Jahrzehnt als besonderer Wachstumsmotor in der Region Heilbronn-Franken. Die Erfolgsstory begann nach dem zweiten Weltkrieg, als sich im Hohenloher Raum einzelne Firmen aus Stuttgart bzw. Ostberlin niederließen. Dank dieser Initiierung und weiterer endogener Entwicklungen gelang nicht nur der Umstrukturierungsprozess von der früher vorherrschenden Landwirtschaft, sondern es entstand eine sich selbst verstärkende Eigendynamik, die seit Anfang der 1980er Jahre Vollbeschäftigung sicherte. Der Typus der vormals kleinen Betriebe, die heute in spezialisierten Wirtschaftssektoren weltweit agieren, ist hier zu Hause. Der Hohenlohekreis ist der Landkreis in Deutschland, in dem bezogen auf die Einwohnerzahl die meisten Weltmarktführer ihren Unternehmenssitz haben.

Naturräumlich dominiert die überwiegend ackerbaulich genutzte Hohenloher Ebene, in die sich Kocher und Jagst über 100 m tief canyonartig einschnitten. In diesen Talzonen reihen sich heute die Mehrzahl der Städte und Gemeinden wie auf einer Perlenschnur. Kontrastierend wird die Hohenloher Ebene im Süden von den Waldenburger Bergen eingerahmt, die zum Naturpark „Schwäbisch-Fränkischer Wald“ zählen.

Die Schlösser und Burgen der ehemaligen Residenzstädte, beispielsweise in Waldenburg, Neuenstein, Öhringen und Ingelfingen werden teilweise bis heute von den Nachfahren bewohnt oder für Verwaltungsaufgaben genutzt. Die Vielzahl der historischen Bauten wird im Hohenloher Kultursommer mit anspruchsvollen Kulturaufgaben belebt.

Bundesweit lenkte der Hohenlohekreis die Aufmerksamkeit auf sich, als er Anfang der 1980er Jahre für den ländlichen Raum erstmalig und modellartig einen flächendeckenden Öffentlichen Personennahverkehr einführt, dessen Grundzüge sich bis heute bewährt haben.
In der Zwischenzeit wurde das Verbundnetz ausgedehnt und im Heilbronner - Hohenloher - Haller - Verkehrsverbund gebündelt.

Die beiden Mittelzentren Künzelsau und Öhringen sind heute die beiden Pole im Hohenlohekreis. Schulen, Einzelhandel, Verwaltungen und Krankenhäuser sind dort konzentriert, aber auch neue Arbeitsplätze und Wohnungsbauschwerpunkte vorrangig in diesen Städten angesiedelt. Vor einigen Jahren wurde Künzelsau außerdem Außenstelle der Hochschule Heilbronn und als Reinhold-Würth-Hochschule etabliert. Zusammen mit den weiteren 14 Städten und Gemeinden, die vorrangig als Wohn- und Gewerbestandorte fungieren, gewährleisten sie eine zukunftsorientierte Entwicklung zwischen Tradition und Fortschritt.

Seine günstige Lage zum Verdichtungsraum Stuttgart und seine verkehrsmäßige Erschließung lassen für den Hohenlohekreis in Verbindung mit der hervorragenden ökonomischen Dynamik nur beste Prognosen zu.

 
     
 

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