Landkreis Heilbronn -
Dynamischer Standort mit hoher Lebensqualität

 
     
     
 
Wie ein Ring liegt der Landkreis Heilbronn (329.054 Einwohner, Stand 31.12.2009) um die Stadt Heilbronn. Von Lauffen am Neckar bis Gundelsheim bleibt der Neckar Leitlinie, auf die die Nebenflüsse Kocher und Jagst, Sulm und Schozach sowie Leinbach und Zaber ausgerichtet sind. Diese Talräume strukturieren die meist lößbedeckten fruchtbaren offenen Muschelkalkebenen. Im Süden markieren Stromberg, Heuchelberg und die Löwensteiner Berge die Keuperrandstufe mit ihren stärker bewaldeten Naturparks.

Zwar bestimmt der Ackerbau mit Weizen, Braugerste, Zuckerrüben, Gemüse- und Weinanbau das landschaftliche Bild, jedoch verbirgt sich dahinter ein außerordentlich wachstumsstarker Wirtschaftsstandort mit industrieller Prägung und überdurchschnittlicher Dynamik.

Zwischen 1985 und 2005 konnte der Landkreis Heilbronn die Anzahl der Erwerbstätigen um 53,4% steigern. Dieser Zuwachs war in keinem anderen Landkreis in Baden-Württemberg so hoch wie hier. Fahrzeugbau mit Zulieferbetrieben, Maschinenbau und Handel sind die dominierenden Branchen; sie stellen jeden zweiten Arbeitsplatz. Das bekannteste Unternehmen und zugleich der größte Arbeitgeber der Region ist das AUDI-Werk in Neckarsulm, allein in die Stadt Neckarsulm pendeln täglich ca. 23.500 Arbeitnehmer.

Mit ca. 875.000 Übernachtungen im Jahr nimmt der Landkreis Heilbronn aber auch eine wichtige touristische Funktion wahr, wobei die Situation maßgeblich von den beiden Heilbädern Bad Rappenau und Bad Wimpfen beeinflusst wird.

Der Landkreis Heilbronn wird heute weitestgehend von seiner ökonomischen Potenz und der daraus resultierenden Dynamik bei der Bevölkerungsentwicklung und dem Wohnungsbau bestimmt. Jeder fünfte Einwohner ist seit 1987 zugezogen und jede dritte Wohnung wurde in dieser Zeit neugebaut. Für die wachsende Aufgabe des Öffentlichen Personennahverkehrs wurde die Stadtbahn von Karlsruhe über Eppingen nach Heilbronn gebaut, und nach Osten bis Öhringen fortgeführt. Bis 2012 ist der Ausbau einer Nordachse von Heilbronn über Neckarsulm, Bad Friedrichshall, Bad Rappenau bis Sinsheim und von Bad Friedrichshall über Gundelsheim nach Mosbach - Neckarelz vorgesehen.

Die frühere Stauferpfalz von Bad Wimpfen, das Deutschordensschloss in Gundelsheim oder die Götzenburg in Jagsthausen, die exemplarische genannt seien, gehören nicht nur zum touristischen Potenzial, sondern sind Teil der hohen Freizeitqualität eines attraktiven Wohnumfeldes.

Als symbolische Synthese für den aufstrebenden Landkreis Heilbronn mag heute der elegante Büroturm einer IT-Firma gelten, der in Neckarsulm an der Autobahn A 6 in die Neckarlandschaft ragt und mit dieser ein modernes Zeichen setzt.

 
     
 

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